Die Wahrnehmung

Was ist ein Informationsindividuum?

Im Zeitalter des digitalen Wandels befinden wir uns immer öfter in sozialen Netzen - in der digitalen Welt. Dort werden wir als Bündel von Informationen wahrgenommen. Name, Adresse, Alter, Werdegang, Interessen und andere Angaben machen uns als eine Person in der digitalen Welt aus. Wir sind Fische in einem digitalen Informationsozean.  Damit wir bei den Kunden die Bereitschaft initiieren, mit uns in Kontakt zu kommen, müssen wir deren Interesse wecken. Wie erreichen wir das?
Stellen Sie sich vor, dass jedes Informationsindividuum drei Filter-Blasen um sich herum hat.

Die erste Blase

Die erste Blase ist die unbewusste Wahrnehmung. Diese wird permanent Reizen aus der Umgebung und aus dem Inneren des Körpers ausgesetzt. Die Membrane der Blase ist porös - besonders intensive Reize lässt sie durch. Erinnern Sie sich, dass Sie den Kopf in die Richtung eines besonders lauten Knalls drehen, ohne, dass Sie diesen aktiv wahrgenommen haben? Das ist ein Beispiel der Reaktion des Körpers auf unbewusste Reize. Die Membrane wird sensibilisiert und öffnet sich auch wenn die Informationen aktiv gesucht werden.

Die zweite Blase

Nachdem die erste Blase überwunden ist, treffen die Informationen auf die zweite Blase – die bewusste Wahrnehmung. Dort kommen die Informationen an, die zum Informationsmenschen passen. Nach Themen, Interessen und der Häufigkeit des Gebrauchs sortiert und katalogisiert, werden diese in einem mentalen Aktenschrank abgelegt. Wenn die Poren der dritten Blase gerade sensibel auf die Information reagieren und diese durchlassen, ist dies ein Zeichen des Informationsbedarfs. Dann sind die Schubladen des Schranks offen und bereit für die Informationsaufnahme.

Die dritte Blase

Die nächste Blase nennt sich das Interesse und kann die Informationen wie ein Magnet anziehen. Um zu dieser Blase zu gelangen, muss Ihre Information zu dem Bedarf passen und für das Informationsindividuum gut adaptierbar sein. Diese Werte sollen den bereits angelegten Akten entsprechen und diese vervollständigen. Jetzt erst kann die Kommunikation – sprich der gezielte Austausch von Informationen – stattfinden. Solche Informationen - wenn richtig aufbereitet - können zum aktiven Handeln motivieren. Je mehr solcher Informationen aufgenommen werden, desto stärker ist die Motivation dementsprechend zu handeln – ein Impuls zur Aktion.

Die Kommunikationsbrücke

Wie diese Blasen zu überwinden sind und die richtige Information – Botschaft – aufzubereiten ist, ist unsere Kompetenz. Mit Hilfe von Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft bereiten wir die Kommunikationsbrücke für Sie und Ihre Kunden vor, dort wo Angebot und Nachfrage aufeinander treffen.

Mehr darüber erfahren Sie HIER

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